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Bericht Waldviertel Rallye |
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Freitag, 5. November 2010 |
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4. Platz bei den Final Rallye Days
Die diesjährigen Final Rallye Days wurden zum großen Showdown um den 3. Platz im Suzuki Motorsport Cup.
Nach den guten Ergebnissen im Herbst zeigte sich das Team Wolfgang WERNER / Christian VESELY in Angriffslaune. Wollte man doch in der Jahreswertung den 3. Platz im Suzuki Motorsport Cup belegen.
Die bekannt schwere Veranstaltung startete gleich zu Beginn wie es sich ein Fahrer nicht wünscht. Neutralisation der ersten Sonderprüfung, ewige Wartezeit bis zum Start der SP 2 und mit kalten Reifen in die Sonderprüfung.
Wolfgang WERNER begann zwar vorsichtig, unterschätzte aber das niedere Grip Niveau auf der Sonderprüfung und hatte bereits in der 2. Kurve das erste "AHA- Erlebnis". Ohne Vorankündigung drehte sich der Swift in dem dortigen "rechts 1 Abzeig" ein, nur mit viel Glück konnte ein Einschlag in einem hölzernen Brückengeländer vermieden werden.
Durch diesen Dreher verlor man die Erste Motivation auf "Maximum Attack" zu fahren und begnügte sich mit der 5. Sonderprüfungszeit.
Die weiteren Prüfungen des ersten Tages verliefen dann besser, bei der anschließenden Superstage am Nordring in Fuglau konnte die erste Bestzeit erzielt werden. In der Tageswertung belegte man den dritten Rang, 50sek vor dem direkten Kontrahenten um den dritten Platz im Suzuki Cup, Rene RIEDER.
Doch meistens kommt es anders als man denkt.
Im Schlussservice bemerkten die Mechaniker, dass der Swift Wasser braucht, vermutlich weil die Kopfdichtung im Sterben lag. Für eine Reparatur war zuwenig Zeit, so wurde der Swift ohne diese egentlich notwendige Reparatur in den Park Ferme gebracht.
Am zweiten Tag wurden drei Sonderprüfungen jeweils dreimal gefahren und zusätzlich zweimal die Superstage am Nordring.
Nach den ersten drei SP traute das Team seinen Augen nicht. Nach den mitgerechneten Zeiten hätte der Vorsprung auf RIEDER etwa gleich bleiben sollen, in der Ergebnisliste lag WERNER aber auf Rang 5.
Eine Nachfrage bei der Rennleitung ergab, dass Rene RIEDER aufgrund eines Zeitnahmefehlers am Freitag eine Minute zuviel verrechnet worden war, diese Minute sei jetzt korrigiert worden.
WERNER nahm sich für die folgenden 4 Sonderprüfungen ein Herz und attackierte trotz angeschlagenem Fahrzeug. Mit einer Bestzeit auf der 2. Superstage konnte der dritte Platz wieder gesichert werden. Die Zeitabstände zu RIEDER waren jedoch sehr knapp. Es entbrannte ein richtiger Sekundenkrimi. Leider quittierte die bereits angeschlagene Kopfdichtung immer mehr ihren Dienst. Je länger die Sonderprüfungen dauerten, umso größer war der Leistungsverlust des Motors.
Vor der letzten Sonderprüfung lag RIEDER mit 13 Sekunden vor WERNER. Eine finale Bestzeit in der dritten Superstage konnte den Rückstand noch reduzieren, am Ende fehlten lediglich 6,3 Sekunden auf Platz drei.
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